Alles anders im August: Ein Tagebuch für die Gesundheit

Ich habe heute ein kleines, schwarzes Buch in die Hand genommen, das ich noch von der Arbeit herumliegen hatte. Ich hatte es wenig benutzt und im Zuge meiner Umweltliebe bringe ich es nicht übers Herz, es wegzuwerfen. Aufbrauchen ist die Devise und brauchen ist ein gutes Stichwort, denn heute beginnt ein neuer Monat und ich wollte sowieso mit dem regelmäßigen Schreiben beginnen, bei meinen Projekten, hier auf dem Blog, aber auch privat.

Es soll in diesem Buch um den Weg zurück zur mentalen, aber vor allem auch physischen Gesundheit gehen. Das wird keine 4-6-wöchige Geschichte, die danach abgeschlossen ist, sodass ich dann happy und super fit bin und mir nichts mehr etwas anhaben kann.

Aber ein bisschen Zwang ist schon dabei, einfach den knochigen Arsch hochzukriegen und zu leben, liebe Leser, entschuldigt die Formulierung, aber es ist wahr.

Was ich zuhause mache, aber hier nicht teilen werde, ist mein Gewicht zu dokumentieren. Ich habe sehr viel darüber gelesen, dass Gerede über Gewicht nicht hilft, aber vor allem Dir wird es nicht helfen, wenn ich von hier aus darüber schreibe. Anderer Körper, andere Regeln und ich weiß, wie sehr mich fremde Zahlen und Vorgaben verunsichern.

Du wirst hier kein: Wie ich in 8 Wochen 10 kg zu/abnahm finden. Keine Essenspläne oder sonstiges, es ist nicht hilfreich und es ist auch nur ein Baustein der ganzen Pyramide.

Ich werde versuchen, es so wenig „triggernd“ für dich zu machen, wenn du dich mit dem Thema Essverhalten/Essstörung beschäftigst, freue ich mich, wenn wir ohne Zahlen und Kalorien ins Gespräch kommen.

Die Tatsache ist aber: Das Ziel ist eine Gewichtszunahme, sodass ich wieder fit werde, ein gutes Verhältnis zum Essen bekomme, mich in mir selbst zuhause fühle.

Tag 1

Tag 1 war definitiv schlechter als Tag 0, gestern habe ich nämlich das erste Mal wieder sowas wie Hunger verspürt. Da ist man natürlich schnell frustriert, wenn man am Tag drauf wieder nicht so gut drauf ist, ich war furchtbar müde und ich wollte doch eigentlich…da war sicher wieder der Fehler im System. Ich wollte schon wieder, das hieß bei mir aber eher: Ich dachte, ich muss schon wieder.

Und so habe ich Bewerbungen für Wohnungen in Köln herausgeschickt (ich suche ab Oktober btw, eine 1-Zimmerwohnung, falls jemand hier aus Köln ist), mich um das leidige Thema Bafög gekümmert und und und…

Alles vom Bett aus, denn ich war so kaputt trotz Frühstück, dass ich kaum raus kam. Ich bin mir bewusst darüber, dass wenig essen und viel bewegen aktuell eh keine gute Idee ist, daher es hat Mutter Natur mal wieder besser gewusst als ich.

Ich möchte jeden Tag mit einer Erkenntnis und etwas Positivem abschließen, denn die Welt ist schon negativ genug und wir brauchen mehr gute Dinge in unserem Leben. Das muss nicht immer Hand in Hand gehen, die besten Erkenntnisse sind ja oft die weniger angenehmen, aber heute passt es zusammen:

Sich Ruhe zu gönnen, ist schwer, aber nicht unmöglich. Der Effekt davon, wenn man es zulässt, ist einfach direkt zu spüren, das war heute sehr schön und sehr deutlich bei mir. Mut zum Mittagsschlaf, wenn ihr es könnt und braucht!

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